Login vergessen?
News

Top-News der letzten Tage

09.05

ALL

Codemasters (1)

Sichert sich die FORMEL 1 Rechte

09.05

PC

Burnout Paradise

Kommt auch für PC

08.05

X360

Grand Theft Auto IV

Erneut Bundle bei amazon

06.05

PS3

Mirrors Edge

Erstes Gameplay Video

06.05

PS3

PlayStation Day

Das LineUp

Die letzten News
09.05

X360

Brothers In Arms Hells Highway

Screenshots

09.05

ALL

Codemasters (1)

Sichert sich die FORMEL 1 Rechte

09.05

X360

Battlefield Bad Company

Demo kommt im Juni

09.05

PC

Burnout Paradise

Kommt auch für PC

09.05

PS3

PlayStation 3

Das muss man haben

08.05

PS3

Race Driver: GRID

Video über die Rücksetz-Funktion

08.05

PS3

Race Driver: GRID

Drift Video

08.05

Wii

Die Charts aus Japan

Mario Kart weiter Spitze

08.05

PS3

Killzone 2

Trailer

08.05

X360

Race Driver: GRID

Gameplay Video

08.05

X360

Race Driver: GRID

Demo erhältlich

08.05

X360

Pro Evolution Soccer 2008

Im Preis gesenkt

news!!1

Bone 1 und 2 Review - PC (23.02.2008)

Darf man einen Comic als unbekannt bezeichnen, wenn man noch nie was davon gehört hat und mit Erstaunen feststellt, dass es ihn schon seit 17 Jahren gibt? 1991 erschuf Jeff Smith die Comicserie Bone, deren drei Hauptdarsteller optisch ein bisschen an das Gespenst Casper erinnern. Wenn man das Comic nicht kennt und sich das Intro anguckt, macht die Welt von Bone einen etwas wild durcheinandergewürfelten Eindruck, die mit ihren Mythen und diversen Anleihen nicht unbedingt aus einem Guss wirkt.

Während die drei Helden des Comics aussehen wie laufende Knochen, ist die restliche Welt rund um die Stadt Boneville von diversen Figuren bevölkert, darunter Teils normale bis überzeichnete Menschen, sprechende Tiere und allerlei mythische Geschöpfe wie Drachen und Rattenmonster. Anführer der Familie Bone ist Fone Bone, er liest gerne Moby Dick und ist wohl der vernünftigste von den Dreien. Smiley Bone spielt gerne das Banjo und geht den anderen mit seiner Einfältigkeit oft auf die Nerven, während Phoney Bone das unausstehliche Scheusal mimt, der nur hinter seinem Geld her ist.

Die Bones
Die Geschichte beginnt in Flucht aus Boneville damit, dass sich die drei inmitten einer gottverlassenen Gegend wiederfinden, nachdem sie aus Boneville vertrieben wurden, weil Phoneys Schwindeleien aufgeflogen sind. Im Nirgendwo gestrandet müssen sich die Drei nun in klassischer Point-and-Click Manier durchschlagen. Spielerisch bekommt man von den beiden Titeln Flucht aus Boneville und Das grosse Kuhrennen zwei einfache, familienfreundliche Light-Adventures, die gerade jüngeren Spielern sehr zugänglich sein sollten und sich in Sachen Umfang und Tiefgang eher zurückhalten. Der Spielverlauf ist in beiden Titeln komplett linear und stellt nur wenig Ansprüche an das Können des Spielers. Zwar gibt es ein klassisches Adventure-Inventar und auch das ein oder andere Rätsel, aber der gesamte Aufbau erinnert eher an ein interaktives Comic als an ein wirkliches Vollblut-Adventure. Dafür sind die Spiele zu geradlinig, man wird zu sehr an der Hand genommen und verbringt weitaus mehr Zeit damit, sich die Dialoge und Zwischensequenzen anzugucken, als an typischen Rätseln zu knobeln. Zwischendurch gibt es noch ein paar Minispiele, in denen man die direkte Kontrolle über die Spielfigur übernimmt und beispielsweise Hindernisse überspringt.

Phoney regt sich wieder auf
Sollte man trotz des einfachen Aufbaus einmal nicht mehr weiter wissen, steht ein hilfreiches Hinweissystem zur Verfügung. Steckt man im Spiel fest, reicht ein Klick auf das Fragezeichensymbol am unteren Bildschirmrand und man erhält einen Hinweis. Man kann sich auf diese Weise so viele Hinweise geben lassen, bis man quasi mit der Nase auf den ohnehin einfachen Lösungsweg gestossen wird und bis darauf, dass sich das Spiel von allein weiterspielt, wird man es einfacher nicht bekommen.

Ein Gesichtsdrache
Grafisch sind beide Spiele sehr einfach gehalten, wobei der zweite Teil etwas detailliertere Modelle und Hintergründe aufweist. Stilistisch bleibt man dem Comic treu, doch aus technischer Sicht wirkt die Grafik etwas altbacken. Was vor allem auch daran liegt, dass man nur mit recht wenigen Gegenständen in der Umgebung interagieren kann und sich die überschaubare Anzahl an Hintergründen damit etwas zu kulissenhaft anfühlen. Die deutsche Sprachausgabe und die Dialoge sind gelungen und man konnte für die Figuren bekannte deutsche Synchronsprecher (darunter die von Homer Simpson) gewinnen, die den Spielen eine professionelle Atmosphäre verleihen.

Karim Zeghida meint:
Für jüngere Kenner der Comicserie kann man die beiden Bone Abenteuer wohl ohne grosse Einschränkungen empfehlen. Der einfache Spielverlauf mit Fokus auf die Geschichte, der überschaubare Umfang und die entsprechende Aufmachung eignen sich für kleine Adventure-Anfänger, die vielleicht noch nicht so viel Zeit vor dem Computer verbringen sollten. Als Nicht-Fan und wenn man höhere Ansprüche an ein Adventure stellt, wird man dagegen wahrscheinlich nicht glücklich mit diesen beiden Spielen, bekommt mit der Sam & Max Reihe aber passende Adventure-Kost aus selbem Hause.

+ kindgerechte Adventurekost
+ ordentliche Sprachausgabe
+ für Fans der Comics
- nichts für erfahrene Spieler
- wenig Tiefgang und sehr kurz

Grafik: 65%
Gameplay: 60%
Sound: 72%
Spielspaß: 70%

66%














Zum Kommentieren log dich ein!